Crypto Mining Steuer Deutschland 2026: Was du als Miner wissen musst

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Mining und Steuern — das Thema das viele verdrängen. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, wenn man die Grundregeln kennt. Hier kommt der praktische Überblick für 2026.

Wie wird Mining-Einkommen besteuert?

Privates Crypto Mining wird in Deutschland nach §22 EStG als sonstige Einkünfte besteuert. Das bedeutet:

  • Der Marktwert zum Zeitpunkt der Entstehung (Zuteilungszeitpunkt) ist steuerpflichtig
  • Freigrenze: 256 € im Jahr — darunter keine Steuerpflicht
  • Oberhalb: voller persönlicher Einkommensteuersatz (bis 45 %)

Was ist der Zuteilungszeitpunkt?

Das ist der Moment, in dem du die geminten Coins erhältst — also wenn die Pool-Ausschüttung auf deiner Wallet ankommt. Der Kurs zu diesem Zeitpunkt gilt als Einnahme.

Beispiel: Du erhältst 0,001 BTC bei einem Kurs von 90.000 € → 90 € Einnahme. Diese 90 € sind steuerpflichtig (als sonstige Einkünfte).

Was ist mit dem späteren Verkauf?

Wenn du geminten Bitcoin später verkaufst, können weitere Steuern anfallen:

  • Haltedauer unter 1 Jahr: Kursgewinn nach §23 EStG steuerpflichtig
  • Haltedauer über 1 Jahr: Kursgewinn steuerfrei (für Privatpersonen)

Achtung: Die 1-Jahresfrist beginnt ab dem Zuteilungszeitpunkt — nicht ab dem Kauf.

Welche Tools helfen bei der Steuererklärung?

Blockpit ist das Tool das ich selbst nutze. Es importiert automatisch Pool-Transaktionen, berechnet Zuteilungswerte historisch und erstellt einen DATEV-kompatiblen Export für den Steuerberater. Mit meinem Link bekommst du 15 % Rabatt.

Kurz-Checkliste für Miner

  • ☑️ Alle Pool-Ausschüttungen mit Datum + Kurs dokumentieren
  • ☑️ Crypto-Tracking-Tool nutzen (Blockpit, CoinTracking o.ä.)
  • ☑️ Freigrenze 256 € im Blick behalten
  • ☑️ Stromkosten als Werbungskosten geltend machen (anteilig)
  • ☑️ Bei Gewerblichkeit (>mehrere Miner, hohe Einnahmen): Steuerberater holen

Hinweis: Dies ist keine Steuerberatung. Für individuelle Fragen bitte immer einen Steuerberater konsultieren.